Copyright: DOEHLER GmbH

Herzlich willkommen in der BALPro-Community! Wir freuen uns, mit Döhler einen der führenden Anbieter von natürlichen Ingredients und integrierten Lösungen in unserem Netzwerk begrüßen zu dürfen. Ob etablierte Marken im Einzelhandel oder mutige Start-ups – Döhler unterstützt Unternehmen dabei, pflanzliche Produkte mit exzellenter Sensorik marktreif zu machen.

Im Interview spricht Kerstin Bergander-Kleinert (Head of Business Unit Cereal, Nuts & Pulses) über die Bedeutung von Geschmack als „Gatekeeper“, die Potenziale der Ackerbohne und warum eine starke Stimme für den Sektor heute wichtiger ist denn je.

Döhler wirbt mit dem Slogan „We bring ideas to life“. Wie würdest du die Kernphilosophie von Döhler in drei Sätzen beschreiben, besonders im Hinblick auf die Transformation der Lebensmittelindustrie?

Döhler versteht sich als technologiegetriebener Anbieter natürlicher Ingredients, Systems und integrierter Lösungen für die globale Food-, Beverage- und Nutrition-Industrie – mit dem Anspruch „Good for people, Good for Planet“. Die Kernphilosophie ist, aus Markt- und Konsumenten Insights „smarte Ideen“ zu generieren und diese End-to-End in erfolgreiche Produkte zu übersetzen („We bring ideas to life“ beschreibt explizit diesen integrierten, unternehmerischen Innovationsansatz). Damit treibt Döhler die Transformation der Lebensmittelindustrie in Richtung natürlicher, gesünderer, funktionaler und zugleich nachhaltiger Ernährung – technologiegetrieben, aber immer mit dem Menschen und dem Planeten im Fokus.

Vom Inhaltsstoff zum System: Ihr seid bekannt für „Integrated Ingredient Solutions“. Was bedeutet dieser ganzheitliche Ansatz für einen Kunden, der heute ein neues Produkt auf den Markt bringen will?

Der Ansatz der „Integrated Ingredient Solutions“ bedeutet für einen Kunden, der heute ein neues Produkt auf den Markt bringen möchte, weit mehr als der bloße Bezug einzelner Rohstoffe. Im Kern erhält er ein vollständig durchentwickeltes und funktionsfähiges System, das Rohstoffe, modernste Technologie und umfassende Services aus einer Hand vereint.

Anstatt sich mit isolierten Einzelkomponenten auseinanderzusetzen, profitiert der Kunde von kompletten Ingredient-Systemen. Dabei werden beispielsweise Säfte, Aromen, Farben, Süßungssysteme, Cerealienextrakte, Hülsenfrüchte, Nüsse, Proteine sowie Textur- und Functional-Ingredients präzise auf die jeweilige Kategorie abgestimmt – sei es für ein RTD-Getränk, eine pflanzliche Alternative oder einen Performance-Drink.

Ein wesentlicher Bestandteil dieses ganzheitlichen Weges ist die Idea-to-Market-Unterstützung. Döhler verknüpft hierbei fundierte Marktdaten sowie Trend- und Konsumenten-Insights direkt mit R&D, der Pilotierung und der anschließenden Skalierung im Rahmen des „Idea Lab“ oder der „Idea2Market Solutions“. Das Ergebnis für den Kunden sind anwendungsreife Prototypen, die nicht nur sensorisch überzeugen, sondern auch technologisch und regulatorisch bereits „fit for scale“ sind.

In der Praxis übersetzt sich dieser Ansatz in eine deutlich beschleunigte Time-to-Market und ein minimiertes Schnittstellenrisiko. Der Kunde erhält so ein Endprodukt, das in sich geschlossen ist und sowohl geschmacklich als auch funktional, rechtlich und wirtschaftlich vollends überzeugt.

Start-ups besetzen oft die radikalen Nischen, die für Konzerne anfangs zu riskant sind. Inwieweit nutzt Döhler Ventures Partnerschaften mit Start-ups als Frühwarnsystem für Marktveränderungen, und wie fließen diese Erkenntnisse in eure langfristige R&D-Strategie ein?

Döhler Ventures ist bewusst als strategischer Arm positioniert, um frühzeitig Zugang zu disruptiven Innovationen und radikalen Nischensegmenten zu erhalten, die von klassischen Corporate-Strukturen oft erst zu einem späteren Zeitpunkt adressiert werden. Das Start-up-Portfolio ist dabei breit und gezielt gestreut: Die Beteiligungen reichen von funktionalen/Performance-Food-Brands wie Ahead, Superbrewed oder AllG über zukunftsweisende Better-for-you-Marken bis hin zu spezialisierten Technologie- und Plattform-Playern.

Diese enge Vernetzung fungiert als hocheffektives Frühwarnsystem für Marktveränderungen. Über die Beteiligungen erkennt Döhler sehr früh, welche Claims, Formate, Vertriebskanäle und Preis-Metriken beim Konsumenten tatsächlich Traktion gewinnen. Dies gilt insbesondere für Segmente, die für Konzerne zunächst als reine Nische erscheinen mögen, wie beispielsweise No- oder Low-Alcohol-Konzepte, RTD-Performance-Shots oder funktionale Snacks.

Die daraus gewonnenen Erkenntnisse fließen in einem kontinuierlichen Prozess direkt zurück in die langfristige R&D-Strategie von Döhler. Dieses Wissen aus den Ventures prägt maßgeblich die Entwicklung neuer Ingredients und Systeme, etwa im Bereich neuer botanischer Extrakte, Performance-Ingredienzen sowie neuartiger Süßungs- und Texturkonzepte. Darüber hinaus beeinflussen diese Markteinblicke direkt die Portfolio-Architektur und definieren, wo neue B2B-Segmente oder Solutions benötigt werden. Nicht zuletzt steuern sie die Technologie-Roadmap, beispielsweise in zukunftsweisenden Feldern wie der Fermentation oder der Nutzung von Upcycling-Sidestreams.

Wie geht ihr bei Döhler mit den unterschiedlichen funktionalen Ausrichtungen um, die eure Produkte heute gleichzeitig bedienen müssen?

Döhler denkt Funktionen immer integriert, nicht als „Zutaten-Sammlung“: Gemeinsam mit dem Kunden wird ein klares Produktbriefing erstellt und dann als funktionales System aus unseren unterschiedlichen Ingredients entwickelt. Lebensmittelrechtliche Anforderungen, Food Safety und Anwendungsempfehlung für den Kunden werden von Beginn an mitberücksichtigt und jede Lösung muss sensorisch überzeugen – Taste ist der Gatekeeper.

Döhler sieht Taste & Mouthfeel nie losgelöst von Funktion – jede pflanzliche Lösung wird so designt, dass sie sensorisch überzeugt und zugleich technologisch robust, ernährungsphysiologisch sinnvoll und wirtschaftlich skalierbar ist.

Global sehen wir ja diesen massiven Trend hin zu Performance und Longevity. Aber wo liegt für euch momentan die stärkste Nachfrage nach welcher Funktion? Ist es eher die kognitive Unterstützung für den stressigen Alltag oder geht der Fokus doch stärker in Richtung der physiologischen Prävention für eine älter werdende Gesellschaft?

Beides wächst, aber mit unterschiedlichem Profil: Am lautesten im Markt ist derzeit „Daily Performance & Cognitive Support“ – also Energie, Fokus und Stress-Resilienz im Alltag (Energy & Focus-Drinks, RTD-Shots, Functional Coffees/Teas etc.). Als langfristige Wachstumssäule baut sich „physiologische Prävention & Healthy Ageing“ auf: Immune & Gut Health, Joint & Bone, Muscle Maintenance, Herz-Kreislauf, – oft in täglich konsumierten Formaten wie Drinks, Riegeln, Cerealien. Döhler entwickelt sein Health-&-Nutrition-Portfolio bewusst so, dass beide Achsen bedient werden – schnelle, spürbare Effekte und langfristige Prävention – immer mit vollem Fokus auf Geschmack und Alltagstauglichkeit.

Welchen Stellenwert haben alternative Proteinquellen aktuell im Gesamtportfolio von Döhler im Vergleich zu vor 5 Jahren?

Alternative Proteine haben sich für Döhler in den vergangenen fünf Jahren von einem „spannenden Zusatzfeld“ zu einem zentralen, strategischen Wachstumsgebiet entwickelt, das heute alle Bereiche von Food und Beverage bis hin zu Lifescience & Nutrition durchdringt. Im Vergleich zu früher haben sie massiv an Relevanz gewonnen, da Konsumententrends wie pflanzenbasierte Ernährung, Performance Nutrition und das Leitmotiv „Good for people, Good for Planet“ endgültig im Mainstream angekommen sind.

Ein wesentlicher Treiber dieser Entwicklung ist die enge Verzahnung mit dem Start-up-Ökosystem: Über gezielte Ventures-Beteiligungen ist Döhler heute wesentlich dichter an funktionalen, proteinreichen Endprodukten dran und nutzt dieses wertvolle Wissen unmittelbar für den Ausbau der eigenen Plattformen.

Im aktuellen Portfolio spiegeln sich alternative Proteine mittlerweile in vielfältigen Clustern wider. Das Spektrum reicht von klassischen pflanzlichen Getränken und Performance-Drinks bis hin zu pflanzenbasierten Snacks und Anwendungen, in denen Protein eher „still“ mitläuft – wie etwa in Riegeln, Cerealien mit Inclusions oder Ready Meals. Dabei verfolgt Döhler stets den Anspruch, Geschmack, Mundgefühl, Nährwert und die technologische Performance exakt auf den jeweiligen Kundenwunsch und die spezifische Marktanforderung zuzuschneiden.

Milchalternativen von Döhler, Copyright: Döhler

Das größte Hindernis bei Alternativprodukten ist oft der Geschmack oder das Mundgefühl („Off-Notes“). Welche technologischen Lösungen bietet Döhler an, um pflanzliche Produkte „massentauglich“ zu machen?

In der Entwicklung pflanzlicher Alternativprodukte stellen Geschmack, Mundgefühl und unerwünschte Off-Notes tatsächlich die kritischsten Hürden dar. Döhler begegnet diesen Herausforderungen mit einem ganzheitlichen „Taste & Function“-Ansatz, der technologische Präzision mit sensorischer Expertise verbindet.

Ein zentraler Baustein sind dabei natürliche Geschmackssysteme für ein effektives Off-Note-Masking. Durch spezifische Masking-Flavours und Modulation-Systems werden typische pflanzliche Fehlnoten – ob bitter, erdig, grün, kartonartig oder „beany“ – gezielt adressiert. In Kombination mit natürlichen Süßungs- und Säuresystemen sowie botanischen Noten wird das Profil positiv umformuliert, um attraktive Geschmacksbilder wie „roasted“, „creamy“ oder „fruity-fresh“ zu kreieren.

Darüber hinaus setzt Döhler auf integrierte Systemlösungen statt auf isolierte Einzelzutaten. Die Entwicklung kompletter Bases und Systeme, beispielsweise für pflanzliche Drinks, barista-fähige Produkte oder Desserts, stellt sicher, dass Geschmack, Textur, Stabilität, Nährwert und Prozessierbarkeit bereits perfekt ausbalanciert sind. Für den Kunden bedeutet dies den direkten Weg von einem ersten Sensorik-Target zu einem produktionstauglichen Rezept – inklusive der notwendigen Absicherung in Bereichen wie Food Safety, Regulatory und Shelf-Life.

Als strategische Leitplanke dient zudem die Sensory & Consumer Science. Durch systematische sensorische Profilierung und fundierte Konsumententests werden massentaugliche Zielprofile für verschiedene Märkte definiert. In einer iterativen Optimierung arbeiten die Applikationsteams eng mit den Kunden zusammen, um die ideale Balance zwischen „authentisch pflanzlich“ und „kompromisslos lecker“ zu treffen.

Die Kernbotschaft lautet: Geschmack und Mundgefühl werden nie losgelöst von der Funktion betrachtet. Jede pflanzliche Lösung von Döhler ist so designt, dass sie sensorisch überzeugt und zugleich technologisch robust, ernährungsphysiologisch sinnvoll und wirtschaftlich skalierbar bleibt.

Wenn wir auf das Jahr 2030 blicken – welche Proteinquelle wird deiner Meinung nach den Markt am stärksten überraschen, und welche Rolle spielt Döhler dabei?

Mit Blick auf das Jahr 2030 werden voraussichtlich vor allem zwei Proteinfelder im Zusammenspiel den Markt am stärksten überraschen: fermentationsbasierte Proteine sowie die nächste Generation pflanzlicher Proteine in Form von Hybrid-Konzepten.

Funktionspulver von Döhler, Copyright: Döhler

Ein bedeutender Innovationstreiber ist die Präzisionsfermentation sowie die Nutzung von Single-Cell-Proteinen. Diese Technologien ermöglichen die Herstellung hochfunktionaler und geschmacksneutraler Proteine sowie einzelner Proteinfraktionen. Da sie ohne die typischen Off-Notes vieler herkömmlicher pflanzlicher Quellen auskommen, lassen sie sich ideal in Getränke, Performance- und Hybridprodukte integrieren. Döhler kann hierbei seine Kernstärken voll ausspielen – von umfassendem Fermentations-Know-how über analytische und sensorische Kompetenz bis hin zu leistungsstarken Technologieplattformen. Als Systemanbieter bettet Döhler diese Proteine in komplette Taste-&-Texture-Systeme ein und macht sie so für den Kunden unmittelbar anwendbar.

Parallel dazu werden Next-Generation-Plant-Proteins und intelligente Hybrid-Konzepte den Markt prägen. Dabei wird nicht eine einzelne neue Pflanze alles verändern; vielmehr liegt der Schlüssel in der Kombination verschiedener pflanzlicher Proteine, ergänzt durch Fermentations- und Texturtechnologien. Dies ist besonders in Anwendungen relevant, in denen heute noch klassische Proteinquellen dominieren, wie etwa in der Sporternährung oder in anspruchsvollen kulinarischen Bereichen. Döhler agiert hierbei als Taste-&-Function-Orchestrator: Durch den Aufbau von Protein-Blends mit optimiertem Aminosäureprofil und hoher Prozessstabilität werden diese mit maßgeschneiderten Taste-, Colour- und Texture-Systemen zu Liquid- oder Dry-System-Lösungen vereint.

Die Rolle von Döhler im Jahr 2030 definiert sich somit weniger als die eines Proteinproduzenten im engen Sinne, sondern vielmehr als die eines Enablers. Das Ziel ist es, aus unterschiedlichsten Proteinquellen massentaugliche, geschmacklich überzeugende und funktionale Systeme zu entwickeln. Dabei bleibt der Anspruch bestehen, Taste und Funktion optimal auf den jeweiligen Kundenwunsch anzupassen und die Transformation hin zu einer zukunftsfähigen Proteinversorgung aktiv mitzugestalten.

Warum BALPro – was verspricht sich Döhler vom Netzwerk?

Für Döhler ist BALPro die konsequente Plattform, um das eigene umfassende Know-how im Bereich der alternativen Proteine mit einem starken Ökosystem aus Landwirtschaft, Mittelstand, Start-ups und Markenherstellern zu vernetzen. Ausschlaggebend für diesen Schritt ist vor allem das Ziel, fundiertes Wissen und praktische Anwendung effizient zusammenzubringen. Während Döhler tiefgehende Expertise in den Bereichen Markt, Technologie, Sensorik und Systemkompetenz einbringt, bündelt BALPro die entscheidenden Perspektiven aus Anbau, Verarbeitung, Markenführung und Wissenschaft. Diese Synergie ist ideal, um pflanzenbasierte Ansätze in wirklich marktreife sowie breit akzeptierte Lösungen zu überführen und Innovationen im Sektor spürbar zu beschleunigen.

Darüber hinaus bietet das Netzwerk die Chance, mit einer gemeinsamen Stimme gegenüber Politik und Öffentlichkeit aufzutreten. Zentrale Branchenthemen wie die Anerkennung von Proteinqualität, klare Deklarationsregeln, Health-Claims sowie die Rohstoffsicherheit und verbesserte Investitionsbedingungen für die Verarbeitung erfordern eine koordinierte Interessenvertretung. Döhler sieht in BALPro hierbei den entscheidenden Hebel, um diese strukturellen Themen über die Grenzen des einzelnen Unternehmens hinaus voranzutreiben und die Rahmenbedingungen für den gesamten Sektor zukunftsfähig zu gestalten.

Gemeinsame Mission: Wo siehst du die größte Baustelle im Sektor, die wir nur gemeinsam als Verband lösen können?

Die größte Baustelle für den Sektor liegt aus Sicht von Döhler im Zusammenspiel von Politik, Aufklärung und Technologie. Ein zentraler Punkt ist dabei der regulatorische Rahmen sowie die Schaffung richtiger Anreize. Es bedarf klarer und verlässlicher Bedingungen für den Anbau, die Verarbeitung und die Kennzeichnung von Hülsenfrüchten sowie alternativen Proteinen der Zukunft. Dies schließt die notwendige Unterstützung für Investitionen in europäische Verarbeitungskapazitäten ausdrücklich mit ein. Da ein einzelnes Unternehmen diese Rahmenbedingungen nicht allein verändern kann, ist hier gezielte Verbandsarbeit gefragt.

Ein weiterer entscheidender Bereich ist die Akzeptanz und Aufklärung. Obwohl viele Menschen offen für pflanzliche Proteine sind, besteht oft noch Unklarheit über deren Herkunft, den tatsächlichen Nährwert und die spezifischen Nachhaltigkeitsvorteile. Als Branche bietet BALPro die Chance, gemeinsam Standards, klare Botschaften und glaubwürdige Storys zu entwickeln, um die Kommunikation weg von Ideologien und hin zu einer faktenbasierten, verständlichen Ebene zu führen.

Darüber hinaus stellt die Skalierung regionaler Wertschöpfungsketten eine wesentliche Aufgabe dar. Damit eine funktionierende Kette für europäische Leguminosen – vom Feld über die Fraktionierung bis zum fertigen Endprodukt – entstehen kann, müssen Volumina, Qualitäten, Logistik und Technologien präzise aufeinander abgestimmt sein. Dies gelingt nur, wenn die Landwirtschaft, Verarbeiter, Ingredients-Anbieter und Markenhersteller gemeinsam planen. In diesem Prozess kann BALPro moderieren und die notwendigen Schritte koordinieren. Zusammenfassend lässt sich sagen: Die Mission, pflanzliche Proteine als strukturellen Pfeiler der Ernährung zu etablieren, lässt sich nur durch ein geschlossenes Auftreten als Verband verwirklichen.

Was BALPro-Mitglieder und Leser über Döhler und alternative Proteine wissen sollten:

1. Döhler versteht sich nicht als Wettbewerber zu bestehenden Marken, sondern vielmehr als deren Enabler. Als B2B- und Systemanbieter unterstützt das Unternehmen Marken, Retailer, den Foodservice sowie Start-ups dabei, pflanzliche Produkte und alternative Proteine schneller, sicherer und mit einer überlegenen geschmacklichen Qualität in den Markt einzuführen.

2. Dabei werden Geschmack und Funktion nicht als gegensätzliche Faktoren, sondern als gemeinsames Designprinzip betrachtet. Die alternativen Proteinlösungen werden konsequent so entwickelt, dass sie sensorisch durch Geschmack, Farbe, Textur und Mundgefühl vollständig überzeugen. Gleichzeitig sind sie technologisch robust in Bezug auf Prozesse, Haltbarkeit, Food Safety sowie regulatorische Anforderungen und passen wirtschaftlich präzise zum Business Case des Kunden hinsichtlich Kosten, Skalierung und Komplexität.

3. Alternative Proteine sind zudem fester Bestandteil einer umfassenderen Transformationsagenda bei Döhler. Das Unternehmen sieht diesen Bereich eingebettet in zukunftsweisende Themen wie Performance und Longevity im Rahmen einer funktionalen Ernährung sowie in eine disruptive Ingredient- und Technologieentwicklung, die beispielsweise Fermentation, Upcycling sowie neue Pflanzen und Anbauregionen umfasst.

4. In diesem Zusammenhang zeigt sich Döhler offen für Kooperationen entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Das Interesse an Partnerschaften mit der Landwirtschaft, Verarbeitern, Start-ups, Marken und der Wissenschaft ist groß – insbesondere dort, wo es um neue Proteinquellen, innovative Verarbeitungsrouten oder gemeinsame Pilotprojekte geht.

Wenn BALPro-Mitglieder konkrete Ideen oder Projekte rund um alternative Proteine, neue Hülsenfrüchte, Upcycling oder marktreife pflanzliche Konzepte verfolgen, steht Döhler als Partner bereit. Das Unternehmen bringt Geschmack, Technologie, Qualität und Skalierung in einem integrierten Ansatz zusammen, ganz im Sinne des Leitsatzes: We bring ideas to life.”

Pressekontakt 
Mailin Zanke
Communication Officer BALPro e. V.
dialog@balpro.de
Tel. 0176 75740057

Bundesverband für Alternative Proteinquellen e. V.
Datenschutz-Übersicht

Diese Website verwendet Cookies, damit wir dir die bestmögliche Benutzererfahrung bieten können. Cookie-Informationen werden in deinem Browser gespeichert und führen Funktionen aus, wie das Wiedererkennen von dir, wenn du auf unsere Website zurückkehrst, und hilft unserem Team zu verstehen, welche Abschnitte der Website für dich am interessantesten und nützlichsten sind.